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Klangfarbe
Die Klangfarbe ist das größte Österreichische
Musikhaus mit Niederlassung in Wien 5. Das Kredo des Unternehmens
lautet: Wir leisten uns nichts - nur Kompetenz und kleinste
Preise.
Das Unternehmen unterhält ein Sortiment mit über
30.000 Artikeln, die in einer Warenwirtschaftssoftware verwaltet
werden. Laufend kommen neue Artikel hinzu oder werden Artikel
aus dem Sortiment ausgelistet.
Die Musikbranche ist ein hoch kompetitiver Markt mit sehr
kleinen Handelsspannen und großem Preis- und Konkurrenzdruck.
Der Markt ist gleichbleibend und Wachstum ist nur durch Verdrängungswettbewerb über Preisführerschaft möglich. Um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein, muß im Einkauf sehr hart verhandelt und äußerst knapp kalkuliert werden. Daraus resultiert, daß
zahlreiche Preise nahezu täglich angepasst werden müssen.
Obwohl derzeit nur ein Teil des Sortiments für den Webshop vorgesehen
ist, wäre es sehr aufwendig gewesen, die Daten in der
Warenwirtschaft zu pflegen und zusätzlich im Webshop
aktuell zu halten.
Deshalb wurde eine Lösung entwickelt, die aus vier Programmen
und einer Website mit Shop besteht.
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1. Datenübernahme aus der Warenwirtschaft
Das erste Programm liest u.a. die neuen und geänderten
Artikeldaten aus der Warenwirtschaft-Datenbank aus. Gleichzeitig
werden Artikel, die in der Warenwirtschaft gelöscht wurden,
zum Löschen im Webshop vorgemerkt.
Immer wieder kamen Kundenanfragen, ob ein bestimmter Artikel verfügbar wäre. Bei manchen Bestellungen waren Texte eingefügt, aus denen zu ersehen war, daß die Kunden gar nicht damit rechnen, daß die bestellte Ware lagernd ist. Das ist natürlich ärgerlich. Einerseits unterhält man ein umfangreiches Lager und andererseite wissen die Kunden gar nicht, daß die Klangfarbe praktisch alle angebotenen Artikel auch tatsächlich vorrätig hat. Darauf hin entschloß sich die Geschäftsleitung, dies auch im Webshop anzuzeigen.
Das System wurde so erweitert, daß auch der Lagerstand aus der Warenwirtschaft ausgelesen wird. Aufgrund dieser Daten kann im Webshop bei jedem Artikel eine aktuelle Information über die Verfügbarkeit angezeigt werden.
Um diese hohe Lieferbereitschaft weiterhin gewährleisten zu können, wurden 2004 abermals einige 100m2 zusätzliche Lagerfläche angemietet und bis zur Decke mit Ware gefüllt.
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2. Datenpflege
Das Herzstück ist das Warehouse. Hier werden die Daten
für den Webshop aufbereitet.
Im Warehouse werden Bilder und Texte verwaltet, die dann
im Webshop angezeigt werden können. Zu den Warengruppen,
Artikelgruppen und Artikeln können Hintergrundinformationen
erfasst werden, die im Webshop als Fachwissen veröffentlicht
werden können. Beliebig viele Artikel können zu
Clustern zusammengefaßt werden, denen dann gemeinsame
Suchbegriffe zugewiesen werden können.
Weiters können zu jedem Artikel beliebig viele Cross
Selling Verknüpfungen oder Zubehör Artikel zugeordnet
werden. Dadurch können im Webshop für jeden Artikel
beispielsweise die passenden Kabel, Stecker, u.s.w. gemeinsam
mit dem angezeigten Artikel angeboten werden.
Im Warehouse wird auch festgelegt, welche Lagerstandsinfo für den jeweiligen Artikel angezeigt werden soll. So werden z.B. Artikel, die als Einzelstück oder limitierte Auflage definiert sind, automatisch aus dem Web entfernt, wenn sie nicht mehr verfügbar sind.
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3. Upload ins Web
Das dritte Programm übernimmt die Aktualisierungen im
Webshop. Alte Daten werden gelöscht, neue oder geänderte
Datensätze werden eingefügt. Bilder und Texte, Warengruppen,
Artikelgruppen u.v.a.m. werden aktualisiert, sofern das notwendig
ist.
Dieses Programm arbeitet ohne Eingriff durch den User.
Es erkennt selbst, welche Datensätze oder Dateien übertragen
oder gelöscht werden müssen und überwacht dabei
die Konsistenz der Daten. Sollten Fehler auftreten, werden
diese entweder vom Programm behoben oder, falls das nicht
möglich ist, entsprechende Berichte erstellt.
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4. Webshop
Im Webshop sollen im Lauf der Zeit nahezu alle Artikel angeboten
werden.
Zusätzlich zur Website wurde ein lokaler Webserver eingerichtet
und ein Terminal im Verkaufsraum aufgestellt. Dort kann die
Intranetversion des Webshops von Kunden benützt werden.
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5. Bestellungen
Da der Webshop von den Kunden sehr gut angenommen wird, wurde eine Lösung erforderlich, um die ständig steigende Zahl der Bestellungen möglichst schnell und effizient zu bearbeiten, da dies von den Verkäufern neben der Kundenbetreuung erledigt werden muß.
Die Lösung bestand darin, die Bestellungen laufend automatisch aus dem Web heruntergeladen und die Mitarbeiter sofort über das Warehouse zu informieren.
Sobald eine Bestellung eingetroffen ist, werden die Rechner der zuständigen Abteilung(en) automatisch verständigt. Das dort laufende Warehouse zeigt dies optisch und akustisch an. Dafür wurde ein eigener Nachrichtenserver entwickelt, der die Informationen an die betroffenen Clients verteilt und so lange optisch erinnert, bis alle Bestellungen bearbeitet sind.
Auf diese Weise wurde erreicht, daß die Durchlaufzeit von der Bestellung bis zur versandfertigen Lieferung auf wenige Minuten gedrückt werden konnte, sodaß Bestellungen, die vor 17:45 eintreffen normalerweise noch am selben Tag versendet werden können. Da praktisch alle angebotenen Produkte auch tatsächlich lagernd sind, was in dieser Branche eher unüblich ist, löst die prompte Lieferung immer wieder Überraschung bei den Kunden aus.
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Lotto Websites für Spielgemeinschaften
Der Auftraggeber dieser Software ist ein Unternehmen, das
zahlreiche Lotto Spielgemeinschaften im In- und Ausland verwaltet.
Die Verwaltung der Spielgemeinschaften, Gewinnzuteilungen,
Verrechnung, u.s.w. wird offline in einem Linux Netzwerk durchgeführt.
Im Internet werden nur die jeweils aktuellen Daten angeboten,
die laufend eingespielt werden. Dabei werden einige hunderttausend
Datensätze pro Woche aktualisiert.
Dafür wurde ein Programm entwickelt, das die Daten in
die Datenbank einspielt und Daten von Neuzugängen und
Änderungen von den diversen Websites abruft.
Weiters wurde die Software für die Websites entwickelt.
Da jeder Mandant seine eigene Website betreibt, mußte
ein Programm entwickelt werden, das die Programmlogik vollständig
von den HTML Dateien trennt. Erst zur Laufzeit werden die
HTML Dateien des jeweiligen Betreibers eingelesen und von
der Software mit den erforderlichen Daten ergänzt. Dieses
Programm ist universell verwendbar, sodaß eine einzige
Programmversion für sämtliche Mandanten verwendet
wird und jederzeit Änderungen an den HTML Dateien durchgeführt
werden können, ohne daß dies eine Programmänderung
erfordert.
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